Demos gegen die AfD - was ist erlaubt und was nicht?
Wegen des AfD-Parteitags, der am Wochenende stattfindet, kommen Demonstranten aus ganz Deutschland nach Erfurt. Das Ziel: den Parteitag verhindern.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/adf-parteitag-erfurt-faq-versammlungsfreiheit-100.html
Sind solche Massendemonstrationen förderlich oder sorgen sie nur für noch mehr Verärgerung in der afd?
- J@Joerdis
Ich finde solche Massendemonstrationen grundsätzlich sinnvoll, weil sie zeigen, dass viele Menschen ein klares Zeichen gegen die AfD setzen wollen. Im Artikel wird ja auch deutlich, dass Demonstrationen erlaubt sind, solange sie friedlich bleiben und vorher angemeldet werden. Gerade diese große Beteiligung kann politisch wichtig sein, weil sie Aufmerksamkeit schafft und zeigt, dass die AfD nicht unwidersprochen bleibt.
Trotzdem kann so ein Protest bei manchen in der AfD auch eher Verärgerung auslösen oder als Bestätigung genutzt werden, dass sie „unter Druck“ stehen. Ich finde aber, dass das kein Grund sein sollte, auf Protest zu verzichten, solange alles friedlich bleibt. Für mich überwiegt der demokratische Wert solcher Demonstrationen, weil sie zeigen, dass man gegen rechtsextreme Tendenzen Stellung bezieht.Das sehe ich sehr ähnlich. Solange die Demonstrationen friedlich verlaufen und angeküdnigt sind, sollten sie erlaubt sein, so wie alle anderen auch. Wie schon gesagt wird dann klar gezeigt, dass viele Menschen nicht mit der Regierungsweise zufrieden sind und auch wenn dadurch womöglich einige Mitglieder unter Druck gesetzt werden könnten, so fallen die Demonstrationen trotzdem unter Meinungsfreiheit und sollten daher nicht verboten werden.